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Didier Eribon in theoretischem Kontext - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar u. Übung Langtext
Veranstaltungsnummer 119401033 Kurztext
Semester SoSe 2019 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits 4 Belegung Belegpflicht
Hyperlink  
Belegungsfrist FB 4 02.04.2019 09:00:00 - 12.04.2019 23:59:59

Belegpflicht
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 14:00 bis 16:00 woch von 09.04.2019  Quartier Nord - 2.15        
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Dickel, Simon, Professor, Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Folkwang Universität der Künste
Fachbereich 4
Inhalt
Literatur

Eribon, Didier: Rückkehr nach Reims. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2016.

Alle weiteren Texte werden zu Beginn des Semesters in einem Reader bereitgestellt, der auch einige Texte in englischer Sprache enthalten wird.

Leistungsnachweis

Hausarbeit

Lerninhalte

Mit der Veröffentlichung der deutschen Übersetzung von Rückkehr nach Reims im Jahr 2016 wurde der Franzose Didier Eribon auch im deutschen Sprachraum zu einem der einflussreichsten lebenden Intellektuellen. In dieser Autobiografie reflektiert er, wie seine Klassenherkunft, seine akademische Laufbahn und seine Identität als Schwuler zusammenhängen und analysiert am Beispiel seiner Herkunftsfamilie den vielerorts zu beobachtenden Rechtsruck der Arbeiter_innenklasse.

Eribons Denken baut auf verschiedenen Theorieansätzen auf: Als Schüler von Pierre Bourdieu ist er stark von dessen Habitustheorie beeinflusst, als Biograph von Michel Foucault reflektiert er dessen Machttheorie und denkt Foucaults Idee der gesellschaftsverändernden Wirkung neuer Freundschaftsverhältnisse weiter, als begeisterter Leser von Simone de Beauvoir und Annie Ernaux setzt er sich mit deren feministischen Ansätzen auseinander, als Queer Theoretiker übt er konstruktive Kritik an Eve Kosofsky Sedgwick und Judith Butler und als scharfer Kritiker der Psychoanalyse schlägt er eine am historischen Materialismus orientierte Gesellschaftstheorie vor.

Im Seminar werden wir ausgewählte Texte von Eribon diskutieren und zum umfassenderen Verständnis jeweils die oben genannten Positionen hinzuziehen.

Zielgruppe

Wissenschaften B/Philosophie

B.A. Foto/ID/KD (PO 2013-2018):
ab 2. Semester


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019 , Aktuelles Semester: SoSe 2020